Am Donnerstag, den 24.07.2025 waren wir im Klinikum Bamberg zu Gast um im Rahmen einer Patientenveranstaltung unsere Gruppe und unsere Arbeit vorzustellen. Wir bedanken uns für die Einladung, die zahlreichen Besucher und den netten Austausch. Uns ist es wichtig über Krebs und insbesondere auch über die Möglichkeiten der Früherkennung hinzuweisen.
Was haben 17 Frauen mit und nach Brustkrebs, ein glitzernder See, jede Menge SUPs und italienisches Essen gemeinsam? Richtig – einen unvergesslichen Tag voller **Lachen, Leichtigkeit und Lebensfreude**!
Gestern waren wir, die **Busenfreunde**, zu einem ganz besonderen Event am **Sander Baggersee**. Unter fachlicher Anleitung von „Doomas“ von www.mietsup.de paddelten wir gemeinsam über den See – mal ruhig und achtsam, mal wild und mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Natürlich wurde auch ordentlich gelacht: Beim **SUP-Walk** à la „Ninja Warrior“ (alle Boards aneinander, eine läuft drüber – und landet mit Stil im Wasser ), blieb kein Auge trocken – im doppelten Sinne. Am Ende saßen wir alle gemeinsam auf einem riesigen SUP, paddelten wie eine eingespielte Crew und merkten wieder: **Zusammen geht alles leichter.**
Danach hieß es: Füße hoch, Gläser hoch – mit kühlen Drinks, italienischen Köstlichkeiten und Gesprächen, die von Herzen kamen.
**Lachen ist Medizin. Gemeinschaft ist Heilung.**
Ein Tag wie dieser stärkt nicht nur den Körper, sondern vor allem die Seele – und unseren Zusammenhalt als Gruppe.
Wir sind nicht allein. Wir sind Busenfreunde. Und wir sind sowas von lebendig!
Diese Woche durften wir mit unserer Selbsthilfegruppe etwas ganz Besonderes erleben: einen Zentangle-Kurs mit Sybille Schubert von www.happytangle.de – ein kreativer Ausflug in die Welt der Muster, Linien und Stille. Gemeinsam haben wir zauberhafte Kunstwerke geschaffen – aus Elementen, die sich Kruller, Marasu oder Crazy Patience nennen. Jede Linie war ein kleiner Schritt zur inneren Ruhe. ✨ Wir haben auf kleinen „Kacheln“ gearbeitet, jede für sich einzigartig. Am Ende des Kurses haben wir all diese Einzelstücke zu einer großen, gemeinsamen Kachel zusammengelegt – ein wunderschönes Symbol für unsere Gruppe: Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte, Energie und Stärke mit, und gemeinsam entsteht etwas Großes, Ganzes und Wunderschönes. 💞 Selten war es bei unseren Treffen so still – und gleichzeitig so intensiv. Die Konzentration lag spürbar in der Luft, fast meditativ. Zentangle ist weit mehr als Zeichnen – es ist Achtsamkeit, Loslassen und Krafttanken. Nach dem kreativen Teil sind wir noch gemeinsam essen gegangen – Zeit für Begegnung, Gespräche, Lachen und den persönlichen Austausch, der bei all der Ernsthaftigkeit unserer Themen so wertvoll ist. Ein rundum gelungener Tag, der uns nicht nur kreative Impulse gegeben hat, sondern auch unser Miteinander gestärkt hat. 🫶
Im Rahmen eines gemeinsamen Ausflugs durften wir am Sonntag eine ganz besondere Führung durch das Zeiler Käppele erleben. Mit großer Begeisterung und beeindruckender Sachkenntnis führte uns Brigitte Hamm, die das Amt der Mesnerin bereits seit 34 Jahren mit spürbarem Herzblut ausübt, durch die Kapelle.
Ihre tiefe Verbundenheit mit diesem historischen Ort war in jeder Erklärung spürbar. Besonders eindrucksvoll waren die Erzählungen zur Geschichte und den zahlreichen Veränderungen im Zuge der Renovierung – sowie die Grotte, ein später hinzugefügter Ort der Stille und Besinnung, in dem wir auch selbst eine Kerze entzünden durften.
Im Anschluss an die Führung tauschten wir uns beim gemeinsamen Essen im Kokono in Haßfurt über die gewonnenen Eindrücke und aktuelle Themen aus – ein gelungener Abschluss eines bereichernden Tages.
Wir danken Brigitte Hamm von Herzen für ihre engagierte Arbeit und die bewegenden Einblicke.
Eine Krebserkrankung bringt leider auch viele sozialrechtliche Fragen und Probleme mit sich. Hierfür gibt es aber auch gute Anlaufstellen, die mit kompetenter Beratung und Unterstützung behilflich sind. Eine dieser Stellen ist die Krebsberatungsstelle der Bayerischen Krebsberatungsstelle in Bamberg.
Bettina Prechtl, Psychoonkologin und Leiterin der Krebsberatungsstelle hat sich am 12.3 auf den Weg nach Ebern gemacht, um uns zu besuchen. Nachdem sie sich und ihre Arbeit in der KBS vorgestellt hatte, blieb genügend Zeit, um Fragen rund um alle sozialrechtlichen Fragen, die mit einer Krebserkrankung einhergehen können, zu beantworten. Den Fragenkatalog, den wir mitbrachten, umfasste viele Fragen aus den Bereichen Erwerbsminderung, Rehabilitation, Krankengeld, Schwerbehinderung usw.
Die Krebsberatungsstelle ist hier eine wichtige Anlaufstelle, die Betroffene und auch Angehörige berät – und das kostenfrei! Wir jedenfalls konnten an diesem Abend sehr viel Hilfreiches mitnehmen und möchten es Betroffenen dringend empfehlen, sich Beratung und Unterstützung zu suchen. Der Wust an Anträgen und die Bürokratie ist als Laie kaum zu überblicken und dabei ist es so wichtig, Ansprüche geltend zu machen – unabhängig davon, ob es um finanzielle Unterstützung, eine Reha oder um den Schwerbehindertenstatus geht.
Wir sagen herzlichen Dank an Bettina Prechtl und sind sicher, dass sie die eine oder andere Busenfreundin bei einen Beratungstermin wiedersehen wird.
Bei Valeo in Ebern fand diese Woche eine wundervolle Aktion statt: Es gab ein tolles Kuchenbuffet, dass die Mitarbeitenden gegen eine Spende mit einer schönen Tasse Kaffee genießen konnten. Die Kuchen wurden von Valeo-Mitarbeitenden selbst gebacken und der Kaffee wurde vom Unternehmen und der Metzgerei Hümmer zur Verfügung gestellt. Das Beste: Der gesamte Erlös von 500 Euro kommt unserer Selbsthilfegruppe zugute! Wir freuen uns sehr, dass uns Valeo Ebern als lokales Unternehmen mit diesem wertvollen Beitrag unterstützt.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei allen Kuchenbäckern und Spendern – ihr seid wirklich spitze und helft uns dabei, unsere Arbeit für die mittlerweile 27 Busenfreundinnen fortführen zu können. Ein besonderer Dank gilt Kerstin Gehring, die die ganze Aktion initiiert hat.
Christina Zürl (Valeo), Patricia Walter (Busenfreunde-Ebern), Kerstin Gehring (Valeo)
Kennt ihr das Gefühl „vom Glauben abzufallen“? So kann es sich anfühlen, wenn man gesagt bekommt, dass man Krebs hat. Muss ich jetzt sterben? Wie geht es weiter? Warum ich? Viele Fragen, Ängste und Sorgen gehen mit so einer Diagnose einher. Doch es gibt auch immer Hoffnung. Die Hoffnung, dass einem geholfen wird und dass man vielleicht doch wieder gesund wird. Ganz oft findet man solche Momente der Hoffnung an ganz bestimmten Orten. Das kann eine Kirche sein, die Mariengrotte oder das Käppele – unser heiliger Berg oder auch ein ganz anderer Ort. Im Austausch miteinander haben wir aber eines festgestellt: Es sind ganz oft Orte des Glaubens. Wir sind also ganz und gar nicht vom Glauben abgefallen, sondern haben genau in diesen schweren Zeiten unseren Glauben gefestigt, wir wurden durch unseren Glauben durch diese schweren Tage getragen. Genau das war die Intention von Pfarrsekretärin Katja Benkert auf die Selbsthilfegruppe Busenfreunde Ebern zuzugehen, um unseren Glauben und den Krebs zusammenzubringen. Somit war die Idee eines ökumenischen Gottesdienstes am Weltkrebstag geboren. Das Planungsteam, bestehend aus Katja Benkert, Patricia Walter, Kristina Bernstein, Helga Sussyk und Gabriele Hahn durfte somit schon zum 2. Mal zusammenkommen, um Ideen und Gedanken für den Gottesdienst zu sammeln, um einen Abend mit Momenten der Ruhe, der Hoffnung und Gemeinsamkeit für alle Betroffenen, Angehörigen und auch Freundinnen und Freunden zu schaffen. In diesem Jahr, welches unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ steht, war das Thema – nämlich die „Hoffnung“ schnell gefunden. Zusammen mit Pfarrer Gregor Sauer und Pfarrer Holger Manke ist ein stimmiger und emotionaler Gottesdienst entstanden. Der Meditationstext „Labyrinth“, wie auch die „Geschichte über die Traurigkeit“ regten sehr zum Nachdenken an. Die Gottestdienstbesucher wurden eingeladen, ihre Hoffnung und Sorgen auf kleine Papieranker zu schreiben, um diese auf einem großen Hoffnungsanker vor Gott zu bringen. Die musikalische Begleitung durch Philipp Arnold (Gitarre und Gesang) und Eva Arnold (Gesang) war sicherlich das Highlight und berührte alle Anwesenden sehr. Wir können auf einen wunderschönen Gottesdienst voller Hoffnung zurückblicken. Zum Abschluss durfte jeder Besucher ein selbst gehäkeltes Säckchen mit einem Hoffnungslicht und Streichhölzern mit nach Hause nehmen. Dieses Format möchten wir gerne fortführen und freuen uns auf die gemeinsamen Gottesdienste, die noch kommen werden.
Wir sind sehr dankbar und natürlich auch stolz, dass uns eine solche Wertschätzung zu teil wurde. Es ist ein schönes Gefühl, dass unsere Arbeit gesehen wird.
Traditionell findet unsere Weihnachtsfeier erst im Januar statt. Gestern war es dann endlich so weit. 19 Busenfreundinnen haben sich auf den Weg nach Ebern ins Stadl gemacht, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen.
Zuerst haben wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen, die aktivsten geehrt und die Termine für 2025 vorgestellt. Auf der Liste stehen: Ein achtsamer Malkurs, ein gesundes Kochevent, ein Abend mit der Krebsberatungsstelle um Sozialfragen aller Art klären. Es wird auch wieder Kegelabende geben, der Pinklauf in Bad Brückenau, der Gottesdienst am Weltkrebstag, wie auch ein Thermenbesuch stehen auf unserem Terminplan. Wir freuen uns auf das abwechslungsreiche Programm, das neben den Aktivitäten auch immer Platz für den persönlichen Austausch bietet.
Nach dem sehr leckeren Essen ging es ans Wichteln. Das Motto hatten wir schnell gefunden: PINK – die Farbe der Brustkrebsschleife. Vom Nikolaus über Küchenpapier, Socken, Eierbecher bis hin zur ominösen Soundmaschine, alles war dabei – und natürlich in der Farbe pink. Unsere Lachmuskeln wurden jedenfalls sehr gefordert.
Lachen ist und bleibt die beste Medizin und davon hatten wir gestern reichlich! Wir sind allesamt sehr dankbar für diesen wunderschönen Abend!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Kühl-Hammer aus Bamberg für die großzügige Weihnachtsspende von 1000 Euro. Diese Unterstützung bedeutet uns sehr viel und hilft uns, unsere Arbeit auch im kommenden Jahr fortzuführen. Vielen Dank auch für die herzlichen Worte, die in der Weihnachtskarte für unsere Gruppe gefunden wurden.